Ashtanga Vinyasa


Zurückgehend auf Krishnamacharya hat K. Pattabhi Jois, Direktor und Gründer des Ashtanga Yoga Research Institute in Mysore, Indien, mit dem Ashtanga Yoga eine dynamische und körperlich anspruchsvolle Methode des Hatha Yoga entwickelt, welche gleichermaßen Flexibilität, Kraft und körperliche Fitness trainiert.Ursprünglich auf festen Asana Abfolgen basierend bietet diese Form des Yogas eine klare Struktur, welche individuell angepasst werden kann.
Das Ashtanga Yoga arbeitet mit vier Grundprinzipien: dem ''Vinyasa'', sprich der Synchronisation des Atems mit der Bewegung, der speziellen Atemtechnik ''Ujai'', den ''Bandhas'', den energetischen Ventilen des Körpers welche durch die Praxis hindurch aktiviert werden, sowie ''Drishti'', dem Bickpunkt welcher für den erforderlichen konstanten Fokus sorgt. Durch das Zusammenspiel dieser vier Prinzipien während der gesamten Praxis ensteht der für das Ashtanga spezifische Flow, sprich das Fließen von einer Bewegung zur nächsten, welches diese Asanapraxis zu einer Art bewegten Meditation macht.
Ursprünglich im sogenannten Mysore-Stil praktiziert, d.h. unabhängig von anderen Teilnehmern dem eigenen Atemrhythmus folgend, bietet eine Ashtanga Vinyasa Klasse eine angeleitet Mischform, welche grundsätzlich auf der ersten Serie des Ashtanga Yoga aufbaut, stückweise aber auch weiter, nicht ursprünglich zur ersten Serie dazugehörige Asanas in die Praxis integriert.
 

Hatha Yoga

Hatha Yoga in der Tradition von Krishnamacharya und Desikachar zeichnet sich durch eine feinfühlige und fokussierte Übungspraxis aus, bei der die Verbindung von Körperbewegung und Atemfluss, die korrekte anatomische Ausführung der Übungen sowie die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden im Mittelpunkt der Stunde stehen. Daher werden die Asanas dynamisch im eigenen Atemrhythmus ausgeführt und die Konzentration auf die Atmung gelenkt. Die Körperübungen fördern in ausgewogenem Maße sowohl Kraft und Stabilität als auch Leichtigkeit und Entspannung und bringen beide Qualitäten ins Gleichgewicht. Gezieltes ‚hin Spüren‘ in verschiedene Körperbereiche schult die gesamte Körperwahrnehmung und unterstützt das Üben korrekter Bewegungsabläufe, welche Fehlhaltungen und daraus resultierende Beschwerden vorbeugen. Zudem werden verschiedene Varianten und Anpassungen der Asanas angeboten, so dass sich für alle Übenden eine entsprechende Form findet. Die Körperübungen werden teilweise mit Pranayamatechniken kombiniert, die einen langen und gleichmäßigen Atem unterstützen.

HIIT to Yoga

High Intensity Interval Training (HIIT) ist eine Trainingsmethode, die aus hochintensiven Intervallen in Kombination mit langsamen Regenerationsphasen besteht. Dieses Zusammenspiel von Belastungs- und Erholungsphasen sorgt für einen messbaren Körperfettabbau, der inzwischen auch durch wissenschaftliche Studien belegt wurde. HIIT ist ein kurzes und leistungsforderndes Trainingssystem, das aber mit seiner Intensität noch bessere Ergebnisse erzielen kann, als ein langes und monotones Cardio-Training. HIIT-to-Yoga verbindet das High Intensity Intervall Training mit Yoga. Die Achtsamkeit im Umgang mit dem Körper und Geist, die intensive Phasen und ein ausgiebiges Cool Down mit Savasana am Ende machen die Stunde rund. Durch das intensive Training sind die Energiereserven unseres Körpers aufgebraucht und müssen nach dem Training erst einmal wieder aufgefüllt werden. Außerdem werden die Muskelfasern durch ein intensives Training viel stärker beansprucht und belastet, so dass die anschließenden Aufbau- und Reparaturarbeiten mehr Energie in Anspruch nehmen.

Hormon Yoga

Harmonische Flows kombiniert mit Atem-, Meditations- und Entspannungstechniken aus dem Hatha Yoga, die belebend und regulierend auf die Hormondrüsen wirken. Die Übungsreihen können bei jeglicher Form von hormoneller Dysbalance ausgeführt werden. Die positiven Wirkungen auf den Hormonspiegel sind wissenschaftlich erwiesen.
Geniesse Gleichgewicht und Leichtigkeit! 

Hatha Vinyasa Flow

Die Vinyasa-Flow Yoga Art leitet sich vom Ashtanga Yoga ab, hat im Gegensatz zu diesem aber keine festen Übungssequenzen. Vinyasa beschreibt eine fließende, dynamische Form des Yoga, die mit dem Atem (Prana) in Verbindung steht. Der Fokus liegt auf der Verbindung zwischen Körperbewegung und Atem sowie dem Schaffen eines Bewegungsflusses (Flow). Außerdem verbindet der Flow die einzelnen Asanas des Hatha Yoga miteinander und es wird dadurch eine leichte Dynamik erzielt. Die einzelnen Asanas (Körperübungen) gehen fließend ineinander über, in einigen Asanas verweilt man für einige Atemzüge, wird sich der Bewegung bewusst und geht aufmerksam und bewusst in die nächste Haltung. Im achtsamen Grenzgang zwischen zu viel und zu wenig, zwischen Herausforderung und Loslassen, entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit. Die einzelnen Yogapostionen werden harmonisch zu fließenden Abläufen verbunden. So erfahren und empfinden wir unseren Körper und schenken Ihm somit mehr Achtung, die Grundvoraussetzung für Ausgeglichenheit und Entspannung. Hatha Vinyasa Flow Kurse können teils fordernd oder auch sanft aufgebaut werden.  Am Anfang stehen Sonnengrüße, in denen die Bewegungen immer mit dem Atem synchron sind. Nachdem der Körper aufgewärmt ist, folgt intensiveres Stretching und Balance Posen.

Kundalini Yoga

Über körperliche Übungen (Kriya) gelangen wir zur inneren Mitte, diese wird durch Entspannung und darauf folgende Meditation erfahrbar gemacht. Kundalini Yoga zählt zu den königlichen Yogas (Raj Yoga), diese Yogarichtung wird das Yoga des Bewusstseins genannt. In dieser Yogaform übt man mit Kriyas (Abfolge von Asana), Meditation, Mantra und Mudra in Kombination mit Atemtechniken um den ständigen Gedankenfluss zu durchdringen und beobachten zu lernen. Dynamische Sequenzen und Fokus erlauben es dir, deinem Mind eine Pause von all den ständigen Gedanken zu bekommen. Nebenbei trainierst du deinen Körper und wirst durch das balancierte Hormon-, Drüsen- und Nervensystem jünger, vitaler und lebendiger. Dein Körper und dein Geist regeneriert, reinigt und klärt sich.

 

Meditation

Eine weitere Form des Yoga ist die Meditation. Kundalini Yoga Meditationen unterstützen den Geist und steuern den Körper mit Hilfe von Atem, Mantra, Mudra und Fokus. Wir lernen uns auf uns zu besinnen und dadurch in Einklang zu leben, den Geist zu klären und Achtsamkeit in unseren Alltag zu integrieren. Der Kurs beinhaltet Pranayama (Atemübungen) und Meditationen aus dem Kundalini Yoga. Die Bedürfnisse und Themen der Gruppe bestimmen den Kursinhalt, welcher wöchentlich wechselt. Das Ziel ist dieumfassende mentale Ausgeglichenheit, Fokus und Zentrierung auf das Wesentliche herzustellen. Der Meditationskurs ist für jedermann geeignet.

Slow Hatha

Die Langsamkeit der Bewegung stärkt das Gefühl für den eigenen Körper im Flow durch kraftvolle und dehnende Asanas. Achtsamkeit steht ganz besonders im Vordergrund. Jede Stunde beginnt mit einer kurzen Meditation.

Vinyasa Power Flow

Vinyasa Yoga ist eine auf Hatha Yoga aufbauende fließende Form. In sinnvollen und fließenden (Flow) Sequenzierungen der Asanas werden Bewegung, Atemtechniken und Konzentration synchronisiert. In jeder Einheit dieses Kurses wird der Fokus neu gesetzt und es wird Raum geschaffen zur Bildung von Kraft und Ausdauer. Der Körper und der Geist werden durch diese Yogaform beweglicher und fließender. Diese Form ist für alle geeignet, die mehr Beweglichkeit sowohl körperlich als auch geistig erfahren möchten und ihre körperliche Kraft trainieren wollen.

Yin Yoga

Yin Yoga verbindet die Idee des Yin & Yang aus der chinesischen Medizin. Das Yin & Yang Symbol stellt die zwei Komponenten des Lebens dar: Energie und Substanz. 
Während in unserer westlichen Welt - und dabei schließe ich Yoga nicht aus - vor allem Yang Qualitäten (Energien) ausgesetzt sind, setzt die Yin Yoga Praxis auf die Substanz (Yin - Gewebe). 
Im Yin Yoga werden die Asanas (Positionen) zwischen 3 und 7 Minuten gehalten und geben dem Körper die Möglichkeit sich langsam zu öffnen und in die Tiefe zu gehen. Es werden Gelenke, das Bindegewebe, die Bänder, Faszien und sogar die Knochen bearbeitet. 
In dieser statischen Praxis haben wir außerdem die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und uns mit unserer eigenen Gedankenwelt zu beschäftigen. 
Yin Yoga wirkt sanft, aber effektiv gegen Rückenschmerzen, löst Verklebungen in den Faszien, fördert die Beweglichkeit, wirkt beruhigend auf die Psyche und lehrt uns mit den verschiedensten Emotionen umzugehen. 
Ein weiterer Pluspunkt: 
Yin Yoga hat einen vergleichbaren Effekt wie Akupunktur und aktiviert und reinigt die Meridiane. Unsere Lebensenergie kann wieder frei fließen und dazu brauchen wir nich mal Nadeln. 

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